Eine lebendige Genossenschaft

Hilfe aus der Mitte der Community

Die Mobility Genossenschaft wäre nicht so erfolgreich ohne die vielen Mitglieder, die sich aktiv einbringen – als Delegierte, Ideengeber, Ambassadoren oder Elektro-Coaches. Sie sind Vorbilder und Inspirationsquellen – und wichtiger denn je.

Frau steht neben einem schwarzen Cabrio auf einer ländlichen Strasse mit Blick auf Wiesen und Bäume.

In Zeiten von Individualismus, Privat-Rückzug und Selbstoptimierung ist die Frage berechtigt, ob eine Genossenschaft noch in die heutige Zeit passt.

Die Antwort ist klar und wird täglich von Tausenden Mobility-Mitgliedern gegeben: Ja!

Delegierte amten als Bindeglied

Vielen Kundinnen und Kunden liegen das Wohl und die Zukunft der Genossenschaft am Herzen. Sie möchten nicht bloss den Carsharing-Service nutzen, sondern sich aktiv einbringen. Ihnen ist dieser Text gewidmet. Denn am Ende des Tages wird die Mobility Genossenschaft von solchen Mitgliedern getragen. Wer beitritt, wird automatisch Teil von etwas Grösserem. Hier kommen Menschen zusammen, die Mobilität teilen, Verantwortung übernehmen und die Zukunft von Mobility mitgestalten. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, gehört zu werden und die Genossenschaft mitzuprägen. Eines dieser Mitglieder ist Regina Natsch, Delegierte in Bern. Sie sagt: «Meine Rolle als Delegierte bei Mobility besteht darin, die Interessen der Mitglieder an der Delegiertenversammlung zu vertreten, mich in ihrem Interesse in Entscheidungsprozesse einzubringen und den Dialog zwischen Genossenschaft und Nutzenden zu fördern.»

Werde Teil der Mobility Genossenschaft

Mit mobilityMEMBER profitierst du von den niedrigsten Fahrkosten und exklusiven Vorteilen. Zudem fallen die monatlichen Gebühren weg. Und nicht zuletzt kannst du als Genossenschafter:in mitbestimmen, was mit Mobility passiert.

Mehr erfahren
«Wir beziehen Mitglieder auch bei Themen ein, die über die formalen Vorgaben hinausgehen – das schafft eine echte Gemeinschaft.»
Tanja Trottmann — LEITERIN GENOSSENSCHAFTSWESEN
Frau mit lockigen Haaren steht lächelnd in einem Büro vor Pflanzen.

Die Community in Aktion

Es gibt viele Möglichkeiten, sich als Mitglied bei Mobility einzubringen. Hier ein paar Beispiele aus dem Geschäftsjahr 2025:

Elektroschulungen: Delegierte, Ersatzdelegierte und Genossenschafter:innen waren als Elektro-Coaches im Einsatz. An zwei Schulungen hat Mobility getestet, ob geübte E-Auto-Nutzende aus der Community bereit sind, ihr Wissen und ihre Erlebnisse an unerfahrene Mobility-Kund:innen weiterzugeben. «Wir halfen den Newbies zu erkennen, worauf sie achten müssen und wie die teilweise abweichenden Abläufe beim Fahren eines Elektrofahrzeugs zu handhaben sind», sagt Richard Asbeck, der als Elektro-Coach dabei war. «Mir hat der Austausch mit dem Mobility-Team und den Genossenschafter:innen an diesem Tag sehr gut gefallen – ein nützlicher Event, der alle Seiten einander näherbringt.» Auch Urs Ferrario hat sich als Coach engagiert und will 2026 erneut helfen, Elektroautos "schmackhaft" zu machen. «Damit Mobility noch schneller auf Elektroautos umstellen kann. Denn mehr E-Autos helfen im Kampf gegen den Klimawandel und gleichzeitig den Finanzen von Mobility.»

Zwei Männer sitzen im Auto und schauen gemeinsam auf ein Smartphone, während sie etwas besprechen.

An der ersten Test-Elektroschulung in Zürich engagierten sich Genossenschafter als Coaches.

E-Auto-Events: Mehrere Delegierte organisierten in Zofingen und in Sargans Events für interessierte Genossenschafter:innen, welche erste Erfahrungen mit E-Autos machen und sich austauschen wollten. Der Delegierte Manuel Wyss half, den Event in Zofingen durchzuführen. «Nachhaltigkeit ist für mich nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Haltung, weshalb ich mich gerne für Mobility in unserer Community einsetze. Carsharing bringt Menschen zusammen und zeigt, dass verantwortungsbewusste Mobilität einen echten Mehrwert für alle schaffen kann.»

Werbung für Standorte: Delegierte, Ersatzdelegierte und Genossenschafter:innen legen sich seit 1.5 Jahren für Mobility-Standorte ins Zeug, welche Unterstützung brauchen. Sie verteilen Flyer, hängen Plakate auf und suchen erfolgreich Standortpatinnen und -paten.

Genossenschafts-Treffen: In den Sektionen Vaud, Graubünden, Genève-Nyon, Zürich West/Zürich Stadt und Region Olten organisierten Delegierte und Sektionspräsidenten verschiedene Treffen, an denen sich interessierte Genossenschafter:innen zum Thema Mobility austauschen konnten.

Regionale Promotions-Events: Engagierte Delegierte der Sektion Neuchâtel-Biel/Bienne-Jura präsentieren Mobility an verschiedenen regionalen Anlässen wie zum Beispiel dem Neuzuzüger-Anlass in Neuchâtel oder dem Neu-Rentner-Anlass in Neuchâtel. Durch dieses Engagement erreicht Carsharing noch mehr Leute. Und wer kann die Vorteile besser aufzeigen als überzeugte und aktive Genossenschafter:innen?

Zwei Personen machen ein Selfie am See vor Bergen neben einem roten Carsharing-Auto und Tretbooten.

Delegierte präsentieren im Frühling 2025 Mobility an einem Promotions-Event in Vevey

Basis noch stärker einbeziehen

Seit 30 Jahren ist Mobility erfolgreich. Nicht zuletzt dank engagierten Menschen, die von Carsharing überzeugt sind. Inzwischen gibt es 76’000 Genossenschafter:innen, Eine Basis, von der andere Mobilitätsanbieter nur träumen können. Künftig soll diese Community noch stärker miteinbezogen werden. Wie, das erklärt Tanja Trottmann: «Im vergangenen Herbst haben wir gemeinsam mit Delegierten und Ersatzdelegierten verschiedene Massnahmen erarbeitet, damit das Unternehmen und die Mitglieder näher zusammenkommen.»

Beispielsweise arbeitet Mobility an einer digitalen Plattform für Genossenschafter:innen. Auf diesem Wege soll ein kontinuierlicher, interessenbasierter und sektionsübergreifender Austausch ermöglicht werden – insbesondere zwischen den Genossenschafter:innen und ihren gewählten Delegierten. Aber auch in den Sektionen werden die Präsidien künftig vermehrt genossenschaftliche Treffen anbieten, sodass lokale Communities entstehen. Tanja sagt: «Darüber hinaus initiieren wir einen Pilotversuch, bei dem wir bestehende lokale Gemeinschaften unterstützen. Das Ziel ist, das lokale genossenschaftliche Potenzial im Feldversuch zu aktivieren.»